Stifter

Friedhelm Oriwol, Dipl.-Bauingenieur, Jahrgang 1932, wurde 1945 aus Schlesien vertrieben, war erst in NRW, ist seit 1963 verheiratet und wohnt mit seiner Gattin seit 1967 in München.  

Im Jahre 1975 wurde auch in Urfeld am Walchensee eine Wohnung erworben. 

Die Naturschönheiten und die interessante Geschichte dieser Gegend, nämlich der Raum Kochelsee, Walchensee und Jachenau, weckten in Friedhelm Oriwol ein neues Heimatkundeinteresse, wenn auch nur als „Wahloberbayer„ , dem er fortan einen Teil seiner Freizeit und seines Geldbeutels widmete. 

Zunächst begann das Sammeln von alten Ansichtskarten vom Walchensee und dessen näherer Umgebung ( derzeit sind es ca. eintausend verschiedene Karten aus der Zeit von 1893 bis ca. 1940 ). 

Und fast gleichzeitig war sein Interesse geweckt, auch Kupferstiche, Stahlstiche, Holzstiche, Lithographien, alte Bücher, Aquarelle, Bleistiftzeichnungen, Landkarten, Briefe, Urkunden, Zeitschriften, Zeitungsausschnitte Fotos, Schuldverschreibungen der Walchenseewerk Akt.-Ges. , Kalender, Hotel - Werbeprospekte, Reproduktionen, Tuschefederzeichnungen und natürlich auch Ölgemälde zu sammeln. Alle diese aufgeführten Sammlungsteile sind alt und haben zum Thema das Gebiet Walchensee, Kochelsee und Jachenau. 

Friedhelm Oriwol hat seine Sammlungen neben dem vorgeschriebenen Barkapital in eine Stiftung zur Förderung von Kunst, Kultur und Heimatkunde im Raum Kochelsee, Walchensee und Jachenau bereits zu Lebzeiten eingebracht, damit er die Stiftung noch in seinem Sinne weiter aufbauen und positiv beeinflussen und fördern kann. 


Dieser Stiftungsgründungsakt soll auch dazu dienen, das Fundament zu errichten, von dem zukünftig zentral, weitere Sammlungen, Sammlungsteile und Archivunterlagen getragen und erweitert werden sollten.

Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, geeignete Sammlungsgegenstände, die angeboten und von der Stiftung benötigt werden, zu kaufen.